Schmerzfrei Physiotherapie
Schmerzfrei Physiotherapie  

Heilungsprozess und Wiederaufnahme des Trainings

 

Die goldene Regel bei einer Gehirnerschüttung im Sport lautet, dass der Spieler erst dann wieder mit dem Sport beginnen sollte, wenn er vollkommen gesund ist. Warum so lange warten? Um die folgenden Probleme zu vermeiden:

 - Auftreten einer weiteren Verletzung an Kopf oder Körper, weil der Athlet nicht vollständig genesen und infolgedessen schwerfällig oder langsam ist

- Verletzung eines anderen Spielers aus demselben Grund

- Postkommotionelles Syndrom

- Zweites Schädel-Hirn-Trauma

 

Unter einem „postkommotionellen Syndrom“ versteht man Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, die noch Wochen, Monate oder Jahre nach einer Gehirnerschütterung andauern können. Bei einem postkommotionellen Syndrom ist eine eingehende Untersuchung durch entsprechend qualifiziertes medizinisches Fachpersonal erforderlich, obgleich die Behandlung selbst nur aus Ruhe und Beruhigung des Sportlers besteht. Von Sport und Training wird abgeraten, da dies zu einem Persistieren der Symptome führen kann.

 

Ein „Zweites-Schädel-Hirn-Trauma“ ( Second Impact Syndrom) ist eine katastrophale Komplikation, die eintritt, wenn der Heilungsprozess nach einer Gehirnerschütterung noch nicht vollständig abgeschlossen ist und es erneut zu einer leichten Kopfverletzung kommt, in deren Folge sich ein massives und oft tödlich verlaufendes Hirnödem bildet. Es wird allerdings angezweifelt, dass ein solcher Fall tatsächlich eintreten kann. Wenn, dann sicherlich nur selten – eine Studie berichtet von nur 35 Fällen im Amerikanischen Fußball über einen Zeitraum von 13 Jahren.

 

Die Heilungsdauer einer Gehirnerschütterung ist unterschiedlich – von wenigen Minuten bis zu mehreren Monaten – und es gibt wenig Möglichkeiten, sie zu beschleunigen. Als absolute Minimalempfehlung wird Sportlern geraten, nach einer Gehirnerschüttern zumindest für den Rest des Tages, an dem die Verletzung erfolgte, keinen Sport mehr zu betreiben, auch dann, wenn sie sich scheinbar wieder ganz normal fühlen. Dies gilt nicht für Leistungssportler, die sofort umfassend ärztlich versorgt werden, so dass eine genaue Beurteilung des Zustands sichergestellt ist. Im Idealfall sollten Sportler nach einer Gehirnerschütterung zunächst langsam und schrittweise und unter genauer Beobachtung wieder mit dem Training anfangen, bevor sie wieder Leistungssport betreiben. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Heilungsprozess hundertprozentig abgeschlossen ist. Einige Sportarten, wie z. B. Boxen, schreiben nach einer Gehirnerschütterung eine Mindest-Pause vor. Es gibt jedoch keine stichhaltigen Gründe für solche Vorschriften – manche Sportler brauchen vielleicht länger als die vorgeschriebene Mindest-Auszeit und andere nicht.

Schmerzfrei 

David Dale - Physiotherapie

Engelbosteler Damm 64     

30167 Hannover

 

Handy           0162 2393634

 

Tel                0511 37351377

 

Fax               0511 21953794

 

Email            physio@schmerzfrei-daviddale.de

Öffnungszeiten

Termine nach Vereinbarung

Hinweise

Unsere Praxis ist zugelassen für alle Kassen, BG und Privatversicherte.